Die Rishikesh-Übungsreihe
Aufgrund ihrer wunderbaren Wirkungen auf alle Organe und Organsysteme sowie auf die feinstofflichen Strukturen des Menschen ist die Rishikesh-Reihe heute vermutlich die weltweit am meisten geübte Asana-Reihe. Ausgehend von einer einfachen Grundformel mit zwölf Stellungen erlaubt sie mit zahlreichen Variationen der Stellungen eine große Vielfalt und Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten.
Ihre außergewöhnliche Kraft und Wirksamkeit leitet die Rishikesh-Reihe (benannt nach dem Ort Rishikesh in Indien, in dem sich der Sivananda-Ashram befindet, wo diese Asana-Folge (wieder) zusammengestellt wurde) von zwei Faktoren ab:
1. Es sind in einem Minimum von unterschiedlichen Stellungen alle wesentlichen Attribute der Asanas vorhanden: Beugungen, Streckungen, Umkehrhaltungen, kraftfördernde Übungen, Gleichgewichtsstellung;
2. Der Aufbau der Übungssequenz folgt einer klaren Grundidee: Nach dem Aktivieren des Körpers mit dem Surya Namaskar beginnt man, die einzelnen Chakras von oben nach unten durchzugehen: Der Kopfstand stärkt und öffnet Ajna- und Sahasrara-Chakra, der Schulterstand Vishuddha usw, bis am Ende der Übungsreihe mit den Standübungen eine feste Verwurzelung des/der Übenden ermöglicht wird. So wird nicht nur der Körper optimal trainiert, sondern auch der Hauptkanal, die Sushumna, systematisch geöffnet.
Betrachten wir nun einige der wichtigsten Asanas der Rishikesh-Reihe, um ihre Durchführung und ihre Wirkungen auf Körper und Geist kennen zu lernen: Klicken Sie rechts im Submenü auf die gewünschte Asana ...
Der Schulterstand
Vorwärtsbeuge im Sitzen
Kobra
Drehsitz
Dreieck
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