Meditation II (Praxis)
Hier findest du eine Anzahl von Hinweisen zur Übungspraxis der Meditation:
• Versuche täglich zu üben, und zwar möglichst zur gleichen Zeit.
• Reinige dich vor der Übung (Dusche oder Hände, Füße und Gesicht waschen).
• Bereite dich durch eine Runde Kapalabhati (Reinigungsatmung) vor und / oder stimme dich durch ein Mantra oder ein kurzes Gebet auf die Meditation ein.
• Zur Dauer der Übung: Je länger, desto besser. Beginne mit kürzeren Meditationen, etwa fünf bis zehn Minuten und erhöhe allmählich auf zwanzig bis dreißig Minuten.
• Achte auf die Sitzstellung: Sitze so still und starr wie ein Fels - und sei gleichzeitig völlig entspannt. Lasse die Festigkeit des Körpers deine „Harte Schale“ sein und die Entspanntheit dein „Weicher Kern“.
• Bleibe während der Meditation körperlich und geistig vollkommen entspannt.
• Halte während der Meditation die Augen sanft geschlossen.
• Um die Wirkung der Meditation zu vertiefen, kannst du mit beiden Händen das Gyana Mudra, das Symbol der Weisheit, formen: lasse die Daumen und Zeigefinger beider Hände sich berühren, während die Handflächen auf Knien oder Oberschenkeln ruhen. Dadurch wird ein astraler Energiekreis geschlossen, und die Konzentration und Meditation wird begünstigt.
• Habe keine Erwartungen; erwarte keine „Ergebnisse“; übe einfach beharrlich und ausdauernd. Das Wachstum, die Veränderung findet in der Tiefe statt, meist unbemerkt.
• Es ist der Meditation sehr förderlich, wenn du, vor allem beim Visualisieren von bestimmten Vorgängen, Klängen oder anderem nicht das Gefühl hast, durch Anstrengung etwas erschaffen zu müssen, sondern in spielerischer Entspanntheit etwas Bestehendes lediglich beobachtest.
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