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AKTUELLES

Die nächsten Info-Tage zu den Ausbildungen

15.06.2012 Wien
16.06.2012 Kraig/Kärnten
16.06.2012 St. Pölten
16.06.2012 Yoga Park
17.06.2012 Wels
24.06.2012 Graz
24.06.2012 Bad Aussee
01.09.2012 Leutasch/Tirol

Vorbereitungs-Wochenenden

Nächstes Kennenlern- und Praxiswochenende zu den Ausbildungen: Fr. 06.7. - So. 08.7.2012

Starts der nächsten Ausbildungen:

Graz: 08.05.2012
Bad Aussee: 14.09.2012
Yoga Park: 14.09.2012
Wels: 14.09.2012
Tirol: 24.9.2012
Kärnten: 28.09.2012
St.Pölten: 28.09.2012
Graz: 29.9.2012
Wien: 05.10.2012









Yoga und Ernährung I

„Der Mensch ist, was er isst.“ sagt ein Sprichwort. Was wir uns „einverleiben“, wird zum Teil unseres Körpers. Jedoch erkannten die Yogis schon vor langer Zeit, dass die Art, Qualität und Menge der aufgenommenen Nahrung nicht nur den physischen Körper nährt und formt, sondern auf subtilere Weise auch den Astralkörper und damit Geist und Gefühle des Menschen beeinflusst. Das ganzheitlich ausgerichtete Konzept der Yoga-Ernährung zielt auf die Reinigung, Stärkung und Entwicklung aller Ebenen unseres Menschseins. Während die meisten anderen Ernährungssysteme sich auf die körperlichen und chemischen Wirkungen der Ernährung konzentrieren, berücksichtigt die Yoga-Ernährung auch die geistig-seelischen Aspekte unserer Nahrungsmittel.
Die wenigsten Menschen sind sich bewusst, dass die Art unserer Ernährung Einfluss auf unsere Konzentrationsfähigkeit, auf die Klarheit unseres Denkens, auf das seelische Befinden, auf Ausgeglichenheit bzw. Reizbarkeit hat. So werden beispielsweise Zwiebel und Knoblauch allgemein als gesunde Nahrungsmittel betrachtet, während diese in Yoga wegen ihrer problematischen Auswirkungen auf den Geist abgelehnt werden.
Um die geistig-seelischen Wirkungen der Nahrung zu verstehen, wollen wir einen Blick auf die Philosophie der drei Eigenschaften der Natur werfen. In der Yoga-Philosophie wird der manifestierte Kosmos als ein Zusammenwirken von drei unterschiedlichen Qualitäten beschrieben. Diese Qualitäten oder Eigenschaften werden als Gunas bezeichnet:
•  Sattva steht für das reine, klare, ausgewogene Prinzip, für Harmonie, Frieden und Ausgeglichenheit.
•  Rajas ist das Erregende, sich Verändernde, das Leidenschaftliche, die Gier und die Unruhe.
•  Tamas ist der Aspekt der Finsternis, der Unwissenheit. Tamasig ist die Unklarheit, die Trägheit, alles Verdorbene und Unreine.
Die drei Gunas sind subtile Muster, ein „energetischer Archetyp“, welcher allen stofflichen und nichtstofflichen Manifestationen zugrunde liegt. Die Yoga-Philosophie besagt, dass das Überwiegen einer Guna in unserem Leben ganz bestimmte Folgen hat:
• Das Überwiegen von Sattva führt zu freudvollen Erfahrungen, zu Frieden und Harmonie im Leben;
• Das Überwiegen von Rajas führt zu Leiden auf der seelischen, psychisch-emotionalen und auf der geistigen Ebene;
• Das Überwiegen von Tamas führt zu Leiden primär auf der physischen und energetischen Ebene.
Alle Yoga-Techniken streben das Erhöhen des Sattva an: Asanas erhöhen Sattva, Pranayamas erhöhen Sattva, Meditation erhöht Sattva. Andererseits wirkt etwa bestimmte Musik rajasig, und negative Gesellschaft oder Gespräche können Tamas vermehren. Auch mit der Nahrung können wir beeinflussen, welche der drei Qualitäten wir in unserem Leben stärken.
 Zu den 3 Gunas in der Ernährung im Detail >>

Auszug aus "Yoga für den Alltag"


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